Zahnarztpraxis Dr. Regine Carl und Dr. Wolfgang Carl - St. Ingbert - Saarland

Tipps zur Babyzahnpflege – so bleiben die Zähne gesund     :-)

Schnuller 1. Sobald Ihr Kind ein Jahr alt ist, lassen Sie es aus einer Tasse oder einem Becher trinken. Meist wird noch gekleckert – geben Sie Wasser, das macht keine klebrigen Flecken. Eine Trinklerntasse brauchen die meisten Kinder nicht. Wenn doch, nur einen Monat lang – dann weg damit!

2. Verzichten Sie auf die Gabe von zuckerhaltigen Getränken (insbesondere gesüßte Tees, Instanttees, Obstsäfte oder verdünnte Fruchtsäfte) aus der Nuckelflasche. Die Säfte enthalten viel Fruchtzucker und -säure, auch wenn „ohne Zuckerzusatz“ auf der Verpackung steht und sind damit schlecht für die Zähne. Nehmen sie stattdessen ungesüßten Tee oder Mineralwasser.

3. Überlassen Sie Ihrem Kind die Nuckelflasche nicht zur „Selbstbedienung“. Das Trinken sollten zum Durstlöschen erfolgen und nicht als Nuckelersatz. Geben Sie Ihrem Kind die Nuckelflasche nicht zum Dauergebrauch oder in der Nacht.

4. Schon der erste Milchzahn sollte gepflegt werden: beginnen Sie mit einer kleinen, weichen Zahnbürste. Wichtig ist das elterliche Putzen. Abends bitte eine erbsengroße Menge Kinderzahnpaste mit Fluoriden auf die Bürste geben. (Fluoridtabletten sind dann nicht nötig.) Nach dem Zähneputzen gibt es dann auch nichts Süßes mehr zu trinken oder zu essen.

5. Putzen Sie die Zähne des Kindes im Schoß eines Elternteils oder auf dem Wickeltisch.Sie können Ihrem Kind die Zahnbürste auch nach dem Essen am Tisch zum „Spielen“ geben: insbesondere während des Zahndurchbruchs „kauen“ die Kinder gerne darauf herum und gewöhnen sich so spielerisch an die Verbindung „Essen-Zähneputzen“.

6. Schauen Sie beim Zähneputzen immer wieder die Zähne Ihres Kindes genauer an. Schieben Sie die Oberlippe nach oben. Sind die Schneidezähne sauber oder ist Zahnbelag zu sehen? Achten Sie darauf, dass Sie beim Zähneputzen alle Zähne und alle Zahnflächen reinigen. Setzen Sie die Zahnbürste mit den Borsten leicht schräg zum Zahnfleischsaum an und rütteln dann auf der Stelle. Die sogenannte KAI-Technik ist empfehlenswert: Kauflächen – Außenflächen – Innenflächen.

7. Verwenden Sie zum Kochen und Salzen Speisesalz mit der Aufschrift „Fluorid“, wenn in Ihrer Familie ein hohes Kariesrisiko vorliegt – fragen Sie Ihren Zahnarzt. Kleinkinder sollten nicht zu viele Fluoridpräparate zu sich nehmen – wir beraten Sie gerne.

8. Vermeiden Sie viele Zwischenmahlzeiten – insbesondere zuckerhaltige! Insgesamt reichen vier bis fünf Mahlzeiten am Tag.

9. Zahnfreundliche Süßigkeiten zahnmaennchen.de sind ein wunderbarer Ersatz zu den „herkömmlichen“ und verursachen keine Karies.

10. Zahnärztliche Vorsorge fängt schon bei den ganz Kleinen an. Vereinbaren Sie den ersten Zahnarzttermin, wenn Ihr Kind sechs Monate alt ist.

(frei ergänzt nach: Treuner/Splieth, Universität Greifswald)

erstellt: 05.05.2014 / Zum Seitenanfang